Mein erster FM-UKW RX return
Projekt: Mein erster FM-UKW RX
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Einleitende Worte:
Die Idee, einen Bausatz für einen UKW FM-Emfpänger zu entwickeln, schwirrte damals schon lange in den Köpfen einiger Funkamateure. Gedacht, getan. Es wurde relativ schnell an einem umsetzbaren Konzept gefeilt. Leipziger Funkamateure, um Wolfgang, Y25QM [DF5MX] brachten die Schaltung und das Platinenlayout auf's Papier. Damals unterstützte die Entwickler noch kein Computerprogramm. Alles Hand Made. Man schrieb übrigens das Jahr 1985.
Ein Problem, die entsprechenden Bauelemente zu besorgen löste sich dann auch recht schnell. Die ersten Musteraufbauten entstanden, wurden abgeglichen und in der ersten Phase oft verändert. Es waren kleine Veränderungen, die zur Verbesserung der HF Eigenschaften beitrugen. Die Nachbausicherheit war ein wichtiges Projektkriterium. Angedacht war, den Bausatz in einer geringen Stückzahl zu einem sehr moderaten Preis an Interessenten abzugeben. Ich begann sofort mich mit der Schaltung vertraut zu machen und einen der Musterempfänger unter die Lupe zu nehmen. Es wurden etliche Papierfotos, damals noch schwarz/weiß gemacht. Die Platine wurde gebohrt und die ersten Teilabschnitte bestückt.
Parallel dachte ich bereits an ein Gehäuse. Eine Gehäuseidee hatte ich auch schon. Es gab vom 'VEB Energiekombinat Halle' ein Bausatz-Gerätechassis in drei verschiedenen Höhen. So eine Art Stabilbaukasten. Diese Gehäuseart ist sehr flexibel und gefällt mir noch heute.
Mit dem Empfänger nahm ich als Hörer an diversen UKW Kontesten teil. Da viele Funkamateure mit Quarzbestückten Geräten arbeiteten, war der variable VFO sehr von Vorteil.
Schaltplan:
Herzstück ist der Schaltkreis A225, ein FM-ZF Verstärker mit Demodulator, wie er in der Konsumgüterindustrie eingestzt wurde. Vom Flohmarkt besorgte ich das Quarzflter und einen BF961, den ich statt des SF245 in der Eingangsstufe einsetzte.
Details der Konstruktion:
Frontseite mit großem S-Meter links. In der Mitte der Abstimmknopf. Rechts oben der Umschalter für zusätzliche Quarzfrequenzen.
Auf der Rückseite die üblichen Buchsen für Antenne, Kopfhörer, Spannungsversorgung und Ein/Aus Schalter. Also nichts besonderes.
Hier ist die Gehäusekonstruktion gut zu erkennen und gleichzeitig ein Blick auf die Verdrahtung und Platine.
Quarzfilter.
A225.
HF Eingangsstufe.
Über Kapazitätsdioden abstimmbarer Hauptoszillator.
Separate Quarzoszillatoren. Diese werden mit Gleichspannung zugeschaltet. Maximal 4 verschiedene Quarze sind möglich.
'Bausatz-Gerätechassis' noch in original Verpackung. Die habe ich mal auf einem Flohmarkt fast geschenkt bekommen.
Und das verbirgt sich im Papier:
2 Stück U-Profile gelocht, 4 Stück Winkelprofile gelocht und 1 Stück Blechstreifen gelocht. Dieoriginal Montageanleitung mit Skizze möchte ich nicht vorenthalten.
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