Stromversorgung/p return
Wiederaufladbare Akkupacks ...
Projekt: Stromversorgung/p
Kontakt: DL2LTO
 
Ni-MH Akkupacks
Die sogenannten 'grünen' oder auch 'blauen' Akkupacks sind bei den Portabelfunkern sehr beliebt. Mit 12V und 3A erfüllen diese Packs die Anforderungen. Wie werden diese Dinger geladen. Ich mache das ganz einfach, vorausgesetzt man hat ein geregeltes Netzteil mit Strom- und Spannungsbegrenzung.
Das Netzteil auf 14,2V und 0,3A einstellen und anschließen. Man lädt solange, bis der Strom auf wenige mA zurückgegengen ist. Bitte auch die Akkutemperatur durch Handflächenfühlen zwischendurch messen.
Sollte der Akku mal nicht so fit sein, Akku laden, entladen und wieder laden. Das ganze kann man zwei bis drei mal wiederholen. Dann sollte der Akku wieder seine Leistungsfähigkeit erreichen.
Akkupacks für portabel ...
 
Stromversorgung bei Kälte:
Batteriewärmer
Besonders bei winterlichen Temperaturen sollte man dem Akkus besonder Aufmerksamkeit schenken. Die Akkus müssen warm gehalten werden. Sonst kann es passieren, daß er sich 'tot' stellt. Nach einer Erwärmung sollte der Akku dann wieder Spannung abgeben können. Eine Möglichkeit ist den Akku im Rucksack 'mollig' eingewickelt zu verstauen. Oder man trägt den Akku, wenn er nicht zu groß und schwer ist am Körper.
Eine weitere super Idee ist die Nutzung von sogenannten Firebags, wiederaufladbare Wärme. Damit trägt man die Heizung immer im Rucksack mit und kann die Wärme zu einer ganz bestimmten Zeit an einem genau bestimmten Ort wirken lassen! Der Firebag ist ein verschweißter Kunststoffbeutel mit einer völlig ungefährlichen Gelfüllung, Natrium-Acetat. Bei Aktivierung kann er bis zu 40 Grad Celsius warm werden. Es ist keine Stromversorgung erforderlich. Man erzeugt langanhaltende Wärme und zwar genau dann, wann und wo diese gebraucht wird.
Zauberei? Nein, man legt den Firebag zu Hause in heißes Wasser, der Inhalt wird flüssig und bleibt auch nach Abkühlen beliebig lange gelförmig. Wird nun das Metallplättchen in der Flüssigkeit geknickt, kristallisiert das Gel schnell und gibt innerhalb von bis zu 25 Minuten Wärme an der zu fixierenden Stelle (Akku) ab. Die Kissen sind ca. 130 x 90 x 20 mm groß.
wiederaufladbare Wärme ...
 
12,8V und 6,6A LiFePO4 Akkupack mit integriertem BMS
Wenn ich portabel unterwegs bin, möchte ich den ganzen Tag aus einem Akku funken. Ein Akku 12V und ca. 6 bis 7A sollte bei QRP bzw. Handfunke ausreichend sein. Die bekannten 3A Ni-MH Akkus waren mir immer etwas unzuverlässig. Nach oft kurzer Zeit fehlte mir die Power. OK, die Zellen waren nicht mehr die Neuesten. Vorteil, sie waren leicht und handlich. Aber im Winter sehr empfindlich bei Minusgraden.
In letzter Zeit nutze ich nur noch Bleigelakkus und wurde noch nie enttäuscht, Pflege vorausgesetzt!
Aber das Gewicht und die Größe gefielen mir nicht mehr. Ich transportierte immerhin 2,5 bzw. 1,8Kg im Rucksack.
Auf dem unteren Foto sind diese Akkus zu sehen.
Links mit den Abmessungen von ca. 150 x 95 x 65, einer Kapazität um die 7Ah und einem Gewicht von ca. 2,5Kg
Rechts mit den Abmessungen von ca. 90 x 105 x 70, einer Kapazität um die 4Ah und dem Gewicht von ca. 1,8Kg
Es musste was Neues her und ich fand auf einer Messe meinen zukünftigen Akku für portabel.
Bleigel Akkus ...
Das ist der kleine Neue. Er begeisterte mich sofort mit seinen Maßen und technischen Daten.
Es ist ein 12,8V Akkupack auf Basis von Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen mit einer Kapazität von 6,6Ah und eingebautem BMS. Letzteres ist ein integrierte Batteriemanagementsystem, das den Akku von Unter- und Überspannung schützt und die Zellen beim Laden automatisch balanciert.
Einige sehr interessante Eckdaten:
Zellentyp Lithium Eisen Phosphat Zyklenfestigkeit ca. 1600 Zyklen
Spannung 12,8V Ladeschlussspannung 14,4V
Kapazität 6,6Ah Entladeschlussspannung 8V
Abmessungen 59 x 109 x 69 max. Ladestrom 6A
Gewicht 760g max. Entladestrom 20A, Dauer
Selbstentladung im Monat ca.3%
Arbeitstemperatur beim Laden 0°C + 60°C
Arbeitstemperatur beim Entladen -20°C bis +60°C
Lagertemperatur bei 10°C bis +20°C, trockener Raum
Lithium- Eisen- Phosphat, LiFePO4, Akkus sind sehr hochstromfest, sind universell einsetzbar und haben ein geringes Gewicht. Ihre innovative Technologie bietet eine hohe Eigensicherheit, Selbst unter extremsten Bedingungen besteht keine Explosionsgefahr. Positiv zu werten sind eine längere Lebensdauer, eine fast 100% nutzbare Kapazität, die sehr geringe Selbstentladung, keine Erhaltungsladung. Auch 1/3 Gewichtseinsparung zu herkömmlichen Bleibatterien, kein Peukert Effekt, keine Sulfatierung und kein Entgasen zeichnen diesen Akku aus.
Richtiges Laden:
Das Batteriemanagementsytem balanciert die Zellen beim Laden, und schützt darüber hinaus vor Überspannung, Unterspannung/Überlast und Kurzschluss. Ladegerät und Verbraucher werden an das BMS angeschlossen. Es muss darauf geachtet werden, dass die Ladespannung 3,6V pro Zelle in Reihe nicht überschritten wird. In diesem Fall also 14,4V. Bei einer höheren Ladespannung wird die Elektronik ständig beansprucht und erhitzt sich beim Laden auf bis zu 80°C, wodurch sich die Lebensdauer deutlich verringert.
LiFePO4 Akkupack ...
Diese Bauart LiFePO4 Einzelzellen sind im Akkupack, und zwar 2 mal 4 parallel geschaltet.
Einzelzellen LiFePO4 ...
Hier noch mal ein Größenvergleich. Den Akkupack gibt es auch für 12,8V und 9,9Ah.
Vergleich Bleigel Akku und LiFePO4 Akkupack ...
Akkupack für den Portabelbetrieb verpackt, verpolungssicher durch Power-Pole Stecker. Die kleine Tragetasche fand ich im Fotozubehör.
Denke auch immer daran, einen Adapterstecker mitzuführen, falls man mal von einem anderen Funkfreund eine Spannungsversorgung benötigt. Alles hat auch noch Platz in meiner kleinen Tragetasche.
Akkupack für Portabelbetrieb verpackt ...